Vereinigung Maria Königin des Friedens
Vereinigung Maria        Königin des Friedens

Weihegebet nach Ludwig Maria Grignion

Heute nehme ich dich, o Maria,
in Gegenwart des ganzen Himmels
als meine Mutter und Königin an.
Ich schenke und weihe dir rückhaltlos
meinen Leib und meine Seele,
meine inneren und äußeren Güter,
und auch den Wert all meiner guten Taten,
in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Ich gebe dir das volle Recht,
nach deinem Belieben über mich und alles, was mein ist,
ohne Ausnahme zu verfügen,
in Zeit und Ewigkeit,
damit Gott mehr geliebt wird
und zu seiner größeren Ehre.
Amen.

Weihegebet für junge Menschen

Maria, Mutter Jesu und meine Mutter,

ich vertraue mich dir ganz an

und ich weihe mich deinem unbefleckten Herzen,

damit du mich beschützt und in allem führst

und damit du mich Jesus immer näher bringst.

Ich vertraue mich dir ganz an

und ich weihe dir mein Herz und meinen Leib,

meine Seele und meinen Geist,

alle meine Talente und Gaben,

und auch meine Fehler und Schwächen,

und alles was mir gehört.

Ich will, dass du mir hilfst,

Gott und meine Nächsten immer mehr zu lieben

und in allem den Willen Gottes zu tun,

damit durch mein ganzes Leben

die Liebe Gottes immer mehr sichtbar und erfahrbar wird

und ich zum Segen werde für viele Menschen.

Amen.

Weltweihe an das Unbefleckte Herz von Papst Johannes Paul II.

vollzogen in Rom vor dem Angelusgebet am 25. März 1984

(in: Der Apostolische Stuhl 1984, 61-64)

 Die Familie ist das Herz der Kirche. Aus diesem Herzen erhebe sich heute ein besonderer Akt der Hingabe und des Vertrauens an das Herz der Gottesmutter.

Im Heiligen Jahr der Erlösung wollen wir bekennen, daß die Liebe stärker ist als die Sünde und alles Böse, das den Menschen und die Welt bedroht. Voll Demut rufen wir diese Liebe an:

 

1. „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter!“ Mit diesen Worten, die die Kirche Christi seit Jahrhunderten betet, wenden wir uns heute im Jubiläumsjahr unserer Erlösung an dich, unsere Mutter.

Dabei wissen wir uns mit allen Oberhirten der Kirche durch jenes besondere Band vereint, durch das wir eine Körperschaft und ein Kollegium bilden, so wie nach dem Willen Christi die Apostel mit Petrus eine Körperschaft und ein Kollegium gebildet haben.

In solcher Einheit verbunden, sprechen wir die Worte dieses Weiheaktes, in den wir erneut die Hoffnungen und Ängste der Kirche für die Welt von heute einschließen wollen.

Vor vierzig Jahren und zehn Jahre danach hat dein Diener, Papst Pius XII., angesichts der schmerzlichen Erfahrungen der Menschheitsfamilie die ganze Welt und vor allem jene Völker, denen wegen ihrer Situation deine besondere Liebe und Sorge gilt, deinem unbefleckten Herzen anvertraut und geweiht.

Diese Welt der Menschen und Völker haben auch wir heute vor Augen: die Welt des zweiten Jahrtausends, das sich seinem Ende zuneigt, die Welt unserer Zeit, unsere Welt. Der Worte des Herrn eingedenk: „Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern ... Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,19-20) ist sich die Kirche auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil ihrer Sendung in dieser Welt neu bewußt geworden.

Darum, o Mutter der Menschen und Völker, die du alle ihre Leiden und Hoffnungen kennst und mit mütterlichem Herzen an allen Kämpfen zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis Anteil nimmst, die unsere heutige Welt erschüttern, höre unser Rufen, das wir unter dem Antrieb des Heiligen Geistes direkt an dein Herz richten; umfange mit deiner Liebe als Mutter und Magd des Herrn diese unsere Welt, die wir dir anvertrauen und weihen, erfüllt von Sorge um das irdische und ewige Heil der Menschen und Völker.

In besonderer Weise überantworten und weihen wir dir jene Menschen und Nationen, die dieser Überantwortung und Weihe besonders bedürfen.

„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter!“ Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten!

 

2. Vor dir, o Mutter Christi, vor deinem unbefleckten Herzen, möchten wir uns heute zusammen mit der ganzen Kirche mit jener Weihe vereinen, durch die dein Sohn aus Liebe zu uns sich selber dem Vater geweiht hat, indem er sprach: „Für sie weihe ich mich, damit auch sie in Wahrheit' geweiht seien“ (Joh 17,19). Wir wollen uns in dieser Weihe für die Welt und für die Menschen mit unserem Erlöser verbinden; in seinem göttlichen Herzen findet eine solche Weihe die Kraft, Verzeihung zu erlangen und Sühne zu leisten.

Die Kraft dieser Weihe dauert durch alle Zeiten und umfängt alle Menschen, Völker, Nationen; sie überwindet alles Böse, welches der Fürst der Finsternis im Herzen des Menschen und in seiner Geschichte zu wecken vermag und in unseren Zeiten auch tatsächlich geweckt hat.

Wie tief empfinden wir das Bedürfnis nach dieser Weihe für die Menschheit und für die Welt, für unsere heutige Welt: der Weihe, die wir in Einheit mit Christus vollziehen. Das Erlösungswerk Christi muß ja durch die Kirche an die Welt vermittelt werden.

Das zeigt das gegenwärtige Jahr der Erlösung, das außerordentliche Jubiläum der ganzen Kirche.

Sei in diesem Heiligen Jahr gepriesen über alle Geschöpfe, du Magd des Herrn, die du dem göttlichen Ruf in vollkommenster Weise folgst.

Sei gegrüßt, die du mit der erlösenden Weihe deines Sohnes auf das engste verbunden bist!

Mutter der Kirche! Erleuchte das Volk Gottes auf den Wegen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe! Erleuchte besonders die Völker deren Weihe und Überantwortung du von uns erwartest. Hilf uns, die Weihe Christi für die gesamte Menschheitsfamilie der heutigen Welt in ganzer Wahrheit zu leben!

 

3. Wenn wir dir, Mutter, die Welt, alle Menschen und Völker anvertrauen, so vertrauen wir dir dabei auch diese Weihe der Welt an und legen sie in dein mütterliches Herz.

O unbeflecktes Herz, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden, das so leicht in den Herzen der heutigen Menschen Wurzel faßt und dessen unermeßliche Auswirkungen über dem heutigen Leben lasten und den Weg in die Zukunft zu versperren scheinen.

Von Hunger und Krieg: befreie uns!

Von Atomkrieg, unkontrollierbarer Selbstzerstörung und jeder Art des Krieges: befreie uns!

Von den Sünden gegen das Leben des Menschen von seinen Anfängen an: befreie uns!

Vom Haß und von der Mißachtung der Würde der Kinder Gottes: befreie uns!

Von jeder Ungerechtigkeit im sozialen, nationalen und internationalen Leben: befreie uns!

Von leichtfertiger Übertretung der Gebote Gottes: befreie uns!

Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar die Wahrheit von Gott zu ersticken: befreie uns!

Von den Sünden gegen den Heiligen Geist: befreie uns, befreie uns! Höre, Mutter Christi, diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid aller Menschen zu Dir ruft, das Leid ganzer Völker!

Hilf uns mit der Kraft des Heiligen Geistes, alle Sünde zu besiegen: die Sünde des Menschen und die „Sünde der Welt“ – die Sünde in jeglicher Form.

Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Heilskraft der Erlösung: die Macht der erbarmenden Liebe! Daß sie dem Bösen Einhalt gebiete! Daß sie die Gewissen wandle! In Deinem unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung!


Weiheakt von Papst Franziskus

am Sonntag, den 13.10.2013 vor der Fatimastatue auf dem Petersplatz.

Selige Jungfrau Maria von Fatima,

stets dankbar für deine mütterliche Gegenwart vereinen sich unsere Stimmen mit denen aller Generationen, die dich selig preisen.

Wir feiern in dir die großen Werke Gottes, der nicht müde wird, sich barmherzig der Menschheit zuzuneigen, die vom Bösen bedrängt und von der Sünde verwundet ist, um sie zu heilen und zu retten.

Nimm in mütterlicher Güte den Weiheakt an, den wir heute voller Vertrauen vollziehen im Angesicht deines Bildes, das uns so teuer ist.

Wir sind sicher, dass ein jeder von uns in deinen Augen wertvoll ist, und dass dir nichts von dem fremd ist, was in unseren Herzen ist.

Wir lassen uns von deinem liebevollen Blick berühren und wir empfangen die tröstende Zärtlichkeit deines Lächelns.

Berge unser Leben in deinen Armen:

Segne und stärke jedes Verlangen nach Gutem;

Stärke und nähre den Glauben;

Erhalte und erleuchte die Hoffnung;

erwecke und belebe die Liebe.

Führe uns alle auf dem Weg der Heiligkeit.

Lehre uns deine besondere Liebe für die Kleinen und Armen,

für die Ausgeschlossenen und die Leidenden,

für die Sünder und die im Herzen verwirrten.

Sammle alle unter deinem Schutz

und vertrau sie deinem geliebten Sohn an,

unserem Herrn Jesus Christus. Amen!


Sei gegrüßt du lichter Meeresstern

Sei gegrüßt, du lichter Meeresstern,
Gottes hohe Mutter,
Jungfrau, die der Höchste sich erwählt,
sel’ges Tor des Himmels.

 

“Sei gegrüßt”, so sprach des Engels Mund,
“du bist voll der Gnade.”
Dieses Ave wendet Evas Los,
schenkt uns Gottes Frieden.

 

In das Dunkel unsrer Sündenschuld
bringe Licht den Blinden,
lass uns Sünder nicht verloren sein,
bitt’ für uns um Gnade.

 

Steh uns immerdar als Mutter bei,
dass durch dich uns höre,
der in deinem Schoße Wohnung nahm,
Mensch für uns zu werden.

 

Du bliebst rein von Makel jeder Schuld,
Jungfrau ohnegleichen.
Halte fern des bösen Feindes Macht,
dass er uns nicht schade.

 

Führe sicher unsern Weg ans Ziel,
lenke unsre Schritte,
dass wir einst mit dir in Freude schaun
Christus, unsern König.

 

Gott dem Vater Lob und Herrlichkeit,
ew’ger Ruhm dem Sohne.
Dank und Lobpreis Gott dem Heil’gen Geist:
Ehre dem Dreieinen. Amen.

Unter deinen Schutz und Schirm

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesmutter!

Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern errette uns jederzeit aus allen Gefahren, o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unserer Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin! Führe uns zu deinem Sohn, empfliehl uns deinem Sohn, stelle uns vor deinem Sohn!

 

(aus dem 3. Jahrhundert)

Weihegebet an die Unbefleckte Empfängnis

Nimm gnädig meinen Lobpreis an, o gebenedeite Jungfrau!

Unbefleckte Empfängnis,

Königin des Himmels und der Erde,

Zuflucht der Sünder und innig geliebte Mutter,

der Gott den ganzen Schatz der Barmherzigkeit anvertrauen wollte.

Hier bin ich N … zu deinen Füssen,

ich arme/r Sünder/in,

und bitte dich inständig:

Nimm mich ganz an als dein Gut und Eigentum.

Mache mit mir, was dir gefällt,

mit meiner Seele und mit meinem Leib,

mit meinem Leben, meinem Tod und meiner Ewigkeit.

Vor allem verfüge über mich, wie du es wünschst,

damit sich endlich erfülle, was von dir gesagt wird:

„Die Frau wird der Schlange den Kopf zertreten“ und:

„Du allein wirst die Irrlehren in der ganzen Welt besiegen.“

In deinen ganz reinen Händen, so reich an Barmherzigkeit,

will ich ein Werkzeug deiner Liebe werden,

das fähig ist, viele laue und vom Weg abgekommene Seelen

neu zu entfachen und zur vollen Freude zu führen.

So soll sich ohne Ende, die Herrschaft des Göttlichen Herzens Jesu ausbreiten.

Wahrhaftig, deine bloße Gegenwart zieht die Gnaden an,

die die Seelen bekehren und heiligen,

da ja die Gnade aus dem Göttlichen Herzen Jesu auf uns alle überströmt,

indem sie durch deine mütterlichen Hände fließt.

Amen

 

Hl. Pater Maximilian Maria Kolbe

Weihegebet an das Unbefleckte Herz

O reinstes Herz Mariens, übervoll von Güte, zeig uns Deine Liebe.
Deines Herzens Flamme, oh Maria,
komme herab auf alle Menschen.
Präge Deine Liebe in unsere Herzen ein,
so dass wir uns nach Dir sehnen.
Wir lieben Dich unendlich.
Oh Maria, milden und demütigen Herzens,
steh uns bei, wenn wir sündigen.
Du weißt, dass alle Menschen sündigen.
Oh gib, dass wir durch Dein reinstes und mütterliches Herz
von allem, was unsere Seele krank macht, geheilt werden.
Gib, dass wir immer die Güte Deines mütterlichen Herzens
schauen können und dass wir uns durch die Flamme Deines Herzens bekehren.
Amen.

 

Jelena Vasilj, 28. November 1983